Projektinformation der  GOD Barcode Marketing mbH, Lobbach
Letzte Aktualisierung dieser Seite: 25.10.2010

Informationslogistik: 

Mobile Kilometerzähler
 

„Frequenzerhebung“ nennen die Schweizerischen Bundesbahnen SBB die Tätigkeit, bei der rund 200 Servicekräfte Reisedaten von Fahrgästen in Zügen erfassen. Seit Anfang 2010 erfolgt dies mit Hilfe einer neuen Generation von mobilen Datenerfassungsgeräten, die das Systemhaus GOD Barcode Marketing GmbH aus Deutschland einschließlich einer umfassenden Servicegarantie lieferte.

„Von wo bis wo reisen Sie?“, diese Frage kommt vielen Schweizer Bahnreisenden bekannt vor. Denn in der Abteilung Verkehrsmanagement werden seit vielen Jahren mit heute bis zu 200 Service Mitarbeitenden Zug (SMZ) regelmäßig Reisedaten der Fahrgäste erfasst. Mit handlichen MDE-Geräten werden systematisch Daten über Frequenzen und Fahrausweisarten erhoben. Dabei führen die Handgeräte sofort bei der Eingabe einfache Plausibilitätsprüfungen durch, speichern die erfassten Daten und übertragen sie in bestimmten Abständen via Mobilfunk an die Zentrale. Nach dem Datentransfer werden die Frequenzdaten nochmals gründlich plausibilisiert, wenn nötig korrigiert und schließlich als Datenpool für beliebige Auswertungen zur Verfügung gestellt. 

Wozu Frequenzerhebung?
Aus den Frequenzdaten werden aktuelle Informationen über das Konsumverhalten der Kunden gewonnen. Die wichtigsten Angaben dabei sind die gefahrene Strecke und die Art und Klasse des Fahrausweises. Aus diesen gesammelten Daten werden beispielsweise Informationen über das Konsumverhalten der Kunden gewonnen oder sie nehmen Einfluss auf das Fahrplanangebot. Weiterhin tragen die Frequenzerhebungen dazu bei, die Erlöse und Personenkilometer jedes einzelnen Zuges zu kalkulieren und in der Betriebsbuchhaltung den finanziellen Erfolg jeder Linie abzubilden. Die Frequenzerhebungen beeinflussen somit auch die Verteilung der Einnahmen von Tarifverbunden an die beteiligten Transportunternehmen und die Kalkulation der Erlöstransfergeschäfte mit den Partnerbahnen und Tochtergesellschaften.
Die Reisendenzahlen aus der Frequenzerhebung dienen auch als Grundlage für die Gestaltung des Fahrplanangebotes im Fernverkehr. Sie helfen bei der Angebotsplanung (Stunden- oder Halbstundentakt, Rollmaterialeinsatz etc.), bei der Planung der Anschlüsse an den Knotenbahnhöfen und bei der Bestimmung des Sitzplatzangebotes und der Verstärkungsleistungen.

Evaluationsverfahren für neue MDE-Geräte
Mehr als fünf Jahre hat die SBB für die Frequenzerhebung Symbol Pocket PCs eingesetzt, die sich nach dieser Nutzungszeit jedoch dem Ende ihrer wirtschaftlichen Lebendauer näherten, weil u.a. die Ersatzteilversorgung nicht mehr sichergestellt werden konnte. Außerdem werden heute technische Features gewünscht, die zu Beginn der letzten Gerätegeneration noch nicht verfügbar waren. Für den Prozess der Ersatzbeschaffung wurde ein Team aus Spezialisten mehrerer Fachbereiche gebildet, ein strukturierter Anforderungskatalog mit Pflichtenheft erstellt und eine Landesgrenzen überschreitende Ausschreibung an 12 potentielle Lieferanten gestartet. Kernfragen waren neben den Geräteeigenschaften die Wartungs- und Servicemöglichkeiten über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren. Schnell zeigte sich, dass nur vier der Anbieter in die engere Auswahl genommen werden konnten, weil alle anderen bestimmte Muss-Kriterien, wie beispielsweise einen integrierten RFID-Leser oder die Mindest-Batteriebetriebsdauer oder die hohen Anforderungen an den Service nicht erfüllen konnten.
Der nächste Schritt im Evaluationsprozess war ein zweiwöchiger Pilotbetrieb, bei dem 64 SMZ mit je vier MDE-Geräten der neuesten Generation ausgestattet wurden. Die erfahrenen Fachkräfte mussten u.a. Handling, Ergonomie und Alltagstauglichkeit anhand vorbereiteter Kriterien im praktischen Betrieb beurteilen, vergleichen und registrieren.

Nutzwertanalyse spricht für Pidion von der GOD BM
Die Ergebnisse der kommerziellen Lieferantenbeurteilung durch die Einkaufsabteilung, der technischen Kriterien durch das Projektteam und die Erkenntnisse der Pilot-Anwender flossen in eine Nutzwertanalyse ein, die deutlich zeigte, dass die von GOD Barcode Marketing GmbH aus Lobbach angebotenen Geräte klar die Nase vorn hatten. GOD BM, ein herstellerneutrales Systemhaus, hatte aufgrund der spezifischen Aufgabenstellung den Pidion BIP-6000B angeboten. Das kompakte MDE-Gerät verfügt über serienmäßig integrierte Features wie Barcodeleser, RFID-Modul, Digitalkamera mit LED-Blitz, GPS-Positionserfassung und über die aktuellen Kommunikationsstandards, wie WLAN, Bluetooth und GPRS/ EDGE/HSDPA sowie weitere Schnittstellen. 
„Einer unserer Pilotanwender wollte das Pidion-Gerät gleich behalten“, erinnert sich Roland Kuster, Leiter Zugpersonal Prozesse bei der SBB, und führt aus: „das Gerät liegt prima in der Hand, ist sehr leicht und lässt sich über den Touchscreen bestens bedienen. Das Farbdisplay ist gut lesbar und das clevere Powermanagement erlaubt den ganztägigen Einsatz ohne Batteriewechsel. Besonders gelobt haben die Tester die Verarbeitungsgeschwindigkeit der erfassten Daten, die quasi verzögerungsfrei geprüft, gespeichert und später via schnellem Mobilfunk an die Zentrale gesendet werden.“
Ebenso wichtig wie Technik und Handling ist die Servicegarantie. Hier konnte die GOD BM mit einem eigenen Servicestützpunkt in Zürich punkten. Der auf weitere Großkunden wie beispielsweise den Schweizer Discounter Denner ausgelegte Service verfügt über eine schnelle Reparaturabteilung und einen Austauschdienst mit Ersatzgeräten. Ein Wartungsvertrag regelt Verfügbarkeit und Kosten innerhalb der ersten drei Jahre über einen Pauschalpreis pro Gerät. Das bei der GOD BM installierte Online-Serviceportal rundete den guten Gesamteindruck des MDE-Spezialisten ab, sodass einem Vertragsabschluss nichts im Wege stand.

Zufriedene Anwender
Seit Dezember 2009 ist die neue MDE-Lösung zur Frequenzerhebung bei der SBB realisiert, eine Betriebsdokumentation erstellt und die Mitarbeiterschulung erfolgt. Die Konfiguration der Geräte mit Installation der Frequenzerhebungssoftware unter dem Betriebssystem Windows® Mobile 6.1 erfolgte reibungslos. Roland Kuster: „Die Entscheidung für den Pidion von der GOD BM basierte klar auf der objektiven Nutzwertanalyse. Aber auch subjektiv würde ich mich für dieses handliche Gerät entscheiden, weil ich gesehen habe, wie gut unsere Mitarbeiter mit den neuen Pocket-PCs zurechtkommen und wie gerne sie damit arbeiten. Wenn künftig mehr elektronische Fahrausweise mit Smartcard-Technik ausgestattet sein werden, kommt auch der im Pidion integrierte RFID-Leser zum Einsatz. Diese Technik erleichtert und verkürzt der Frequenzerhebungsprozess nochmals und ist somit für den Mitarbeiter wie auch für den Fahrgast von Nutzen.“

Weitere Informationen erhalten Interessenten von
GOD Barcode Marketing mbH
D-74931 Lobbach  -  Neurott 18  -  Telefon: +49 (0) 62 26 – 95 05 .0  -   Fax:  95 05 40 
eMail post@godbm.de   -   Web:  www.godbm.de 

Anmerkung für die Redaktion:
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Frequenzerhebung in Zügen der Schweizerischen Bundesbahnen
Mit handlichen MDE-Geräten erheben rund 200 Servicemitarbeiter der SBB Daten über Frequenzen und Fahrausweisarten. Sofort bei der Eingabe werden einfache Plausibilitätsprüfungen durchgeführt.

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Reisende geben gerne Auskunft
Bei der mobilen Datenerfassung können künftig auch elektronische Fahrtausweise via RFID gelesen werden. Durch solche Erfassungshilfen und die Erfahrung der Servicemitarbeiter ist der Kontakt mit den Fahrgästen kurz und wird nicht als lästig empfunden.

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Frequenzerhebung ermöglicht wichtige Erkenntnisse
Aus den Frequenzdaten werden aktuelle Informationen über das Konsumverhalten der Kunden gewonnen. Die wichtigsten Angaben dabei sind die gefahrene Strecke und die Art und Klasse des Fahrausweises.

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Nutzwertanalyse spricht für Pidion BIP-6000B von GOD Barcode Marketing mbH 
Das handliche MDE-Gerät verfügt über serienmäßig integrierte Features wie Barcodeleser, RFID-Modul, Digitalkamera mit LED-Blitz, GPS-Positionserfassung und über die aktuellen Kommunikationsstandards, wie WLAN, Bluetooth und GPRS/ EDGE/HSDPA.

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Roland Kuster, Leiter Zugpersonal Prozesse bei der SBB 
„Die Entscheidung für den Pidion von der GOD BM basiert auf einer objektiven Nutzwertanalyse. Aber auch subjektiv würde ich mich für dieses handliche Gerät entscheiden, weil ich gesehen habe, wie gerne sie damit arbeiten.“

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